Depotstimmrecht

Mit dem Depotstimmrecht überträgt der Depot- (und damit Wertpapierinhaber) sein Recht auf Abstimmung bei der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft an das depotführende Kreditinstitut. Das Kreditinstitut ist anhand dieser Vollmacht weisungsgebunden und darf nur im Sinne des Ausstellenden handeln, es sei denn, dieser überlässt dem Kreditinstitut freie Hand. Hintergrund des Depotstimmrechts ist, dass bei einer Hauptversammlung zu wenige Abstimmende erscheinen und somit durch Zufall Mehrheitsentscheidungen getroffen werden, die nicht im Sinne der Gesellschaft sind.

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