Derivate

Mit Derivaten sowie Termingeschäften sichern sich Unternehmen gegen Preisschwankungen ab. Damit wird die Wirtschaft ebenso stabilisiert, weil dem Verbraucher langfristig Produkte oder Dienstleistungen zu einem bestimmten Preis garantiert werden.

Durch Finanzkrisen sind jedoch auch die Derivate in Verruf geraten, was jedoch dem geschuldet ist, dass viele Finanzgeschäfte außerbörslich gehandelt wurden sind und die damit entstandenen Risiken nur schwer überschaubar waren.

Wie kann man also einen kontrollierten und auch sicheren Handel gewährleisten? Um Risiken bei Transaktionen von Derivaten zu verringern, sollte man diese gesichert durchführen. Das bedeutet das Derivate über Börsen gehandelt und über zentrale Gegenparteien abgewickelt werden sollten. Damit werden Transaktionen nur unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt und sichert sowie stabilisiert den Handel und macht ihn transparent.

Das Risiko eines Termingeschäfts wie die Zahlungsunfähigkeit eines Handelspartners werden über die zentrale Gegenpartei minimiert, weil diese alle Geschäfte als neutrale Instanz verrechnet und als Garant auftritt. Sie tritt direkt zwischen Käufer und Verkäufer als zentrale Verrechnungsstelle. Das bedeutet dementsprechend, dass der Handelspartner sein Geschäft nur mit der zentralen Gegenpartei abschließt. Dies garantiert eine vertragsgemäße Erfüllung von Geschäften, weil alle beteiligen Parteien vor einem Zahlungsausfall der Gegenseite geschützt sind.  Somit werden auch Dominoeffekte im Markt verhindert.

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