Erbbaurecht

Das Erbbaurecht ist das Recht eine Bauherren, also das Recht von Jemanden, der ein Haus auf einem fremden Grundstück baut. Dies wird meist von kirchlichen Institutionen durchgeführt. Das heißt, die Kirche verkauft keine Grundstücke, sondern stellt diese einfach irgendwelchen Eigentümern zur Verfügung, welche darauf ein Gebäude errichten.

Vorteile:

  • Für den Eigentümer wird es günstiger, weil er nicht das Grundstück erwerben muss und lediglich die Baukosten trägt

Nachteile:

  • Der Bauherr hat an den Erbpachtgeber einen Pachtzins zu zahlen

Im der Kapitalanlage ergibt das Erbpacht oder Erbbaurecht durchaus Sinn, da hier nur der Objektwert abgeschrieben werden kann. Die Erbbaurecht-Verträge sind üblicherweise 33, 66 oder 99 Jahre Laufzeit vereinbart. In Sonderfällen kann der Vertrag auch 199 Jahre laufen. Im Durchschnitt sind jedoch 99 Jahre üblich und zieht sich somit über 3 Generationen hin.

Da das Erbbaurecht mit dem Grundbuch verankert ist, kann es ebenso verkauft und ebenso vererbt werden.

Der Erbpachtvertrag ist also vergleichbar mit einem Mietvertrag, allerdings nicht für ein Objekt, sondern für ein Grundstück.

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