Erfolgsbeteiligung

Die Erfolgsbeteiligung ist die prozentuale oder festgelegte Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn des Unternehmens. Man unterscheidet dabei in zwei verschiedene Erfolgsbeteiligung Modelle:

  1. Gewinnbeteiligung
    1. Form: Kollektivbeteiligung – der Gewinn wird zugunsten der Belegschaft verwendet. Das Kapital erhält nicht direkt der Arbeitnehmer, sondern es wird in betriebliche Sozialeinrichtungen investiert, wie z.B. einen Betriebskindergarten.
    2. Form: Individualbeteiligung – hier bekommt der einzelne Arbeitnehmer den Gewinn direkt in Form von Kapital ausgezahlt. Die Aufteilung erfolg über einen Verteilungsschlüssel.
  2. Ertragsbeteiligung: Eine Ausschüttung an die Mitarbeiter findet auch statt, wenn kein Gewinn erzielt wurde. Die hierbei zu Grunde gelegte Ausschüttung orientiert sich an dem Roh- oder Nettoertrag des Arbeitgebers. Eine Ausschüttung erfolgt wieder über einen festgelegten Verteilerschlüssel.
  3. Leistungsbeteiligung: Die jeweilige Höhe des Erfolgsanteils wird an der Gesamtleistung der Mitarbeiter gemessen. Man definiert ein konkretes Ziel, was es zu erreichen gilt. Bei Überschreitung des vorher festgelegten Ziels wird der darüber hinaus erreichte Gewinn ausgeschüttet. Die Höhe der Ausschüttung wird ebenso im Vorfeld festgelegt.

 

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