Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

1992 beschlossen die 12 Gründungsmitglieder der EU mit dem Vertrag von Maastricht eine europäische Zentralbank einzusetzen und eine gemeinsame europäische Währung einzuführen. So kam es zur europäischen Währungsunion. Bei einer Währungsunion bleibt der Wert des Geldes und der Waren erhalten.

Länder, welche den Euro wollten, mussten und müssen immernoch 4 sogenannte Konvergenzkriterien erfüllen.

  1. Stabile Preise im Land, Inflationsrate maximal 1,5% über den 3 preisstabilsten Ländern
  2. Bei Staatsanleihen müssen niedrige Zinsen auf diese Geldanlagen nachgewiesen werden, ein Jahr vor Beitritt maximal 2% höher als in den 3 Ländern
  3. Gesunde Staatsfinanzen muss nachgewiesen werden, unter 60% des Bruttoinlandsproduktes und jährliche Neuverschuldung unter 3% des BIP
  4. Stabiler Wechelkurs der letzten 2 Jahre, Berechnung durch WKM II

Die Währungsunion fand am 01.01.1999 statt, wo 11 Länder diese Kriterien erfüllten, kurz danach auch Griechenland.

Am 01.01.2002 wurde der Euro für diese Länder zum Zahlungsmittel.

2015 waren es bereits 19 Länder.

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