Baisse

Die Baisse ist ein Alternativbegriff aus der französischen Sprache kommend, und beschreibt fallende Aktienkurse an der Börse. Die Markt wird dann auch Bärenmarkt, bearish oder als crashend bezeichnet. Der Begriff Baisse steht also für fallende Kurse.

Aufsichtsrat

Ein Aufsichtsrat ist ein Überwachungsorgan in einem Unternehmen. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe die Unternehmensleitung zu überwachen. Damit der Aufsichtsrat dies tun kann, darf er keine Führungsaufgaben in dem Unternehmen, welches er überwacht, innehaben. Für eine Aktiengesellschaft oder eine Genossenschaft ist der Aufsichtsrat vom Gesetz her vorgeschrieben. Ebenso ist der Aufsichtsrat möglich für die GmbH, OHG, KG und KGaA. Die Arbeitnehmerschaft ist in der Lage, die Vertreter des Aufsichtsrates zu wählen.

Arbeitnehmersparzulage

Bei der Arbeitnehmersparzulage überweist der Arbeitgeber einen Betrag von maximal 40€ auf ein Bausparkonto. Dieses Geld ist sozialversicherungspflichtig. Der förderfähige Höchstbetrag beträgt 470€ für Singles bzw. 940€ für Verheiratete – davon werden maximal 9% pro Jahr als zusätzliche Förderung auf das Bausparkonto überwiesen. Dies geschieht nach einer Frist von 7 Jahren, weswegen es wichtig ist, dass das Bausparkonto mindestens 7 Jahre bestand hat. Bei einer Kündigung des Bausparkontos innerhalb der 7 Jahre muss die Prämie zurückgezahlt werden. Um diese Prämie zu erhalten muss die Einkommensgrenze beachtet werden. Alles was über 17.900€ (Singles) oder 35.800€ (Verheiratete Personen) zu versteuernden Einkommen liegt, ist nicht mehr förderfähig.

Annuitätendarlehen

Das Wort Annuitätendarlehen kommt aus dem lateinischen “Annus” und heißt soviel wie “Jahr”.
Das Annuitätendarlehen weißt eine feste jährliche Rate auf, welche gleichbleibend über die gesamte Laufzeit vereinbart wird, die sogenannte “Annuität”. Diese Rate gilt nur so lange als fest, wie auch die Zinsbindung vereinbart wird.

Beispiel: Es gibt eine Immobilie im Wert von 100.000€ und man vereinbart mit der Bank ein Darlehen von 100.000€ über 30 Jahre von 4% Zinsen. Das würde bedeuten, dass man 4.000€ an Zinsen im Jahr bezahlt, was 333€ monatlich entsprechen würde. Dazu würde man das Darlehen noch mit 2% Tilgung versehen (Anfangstilgung), was der Rückzahlung des Gesamtdarlehens von 2.000€ (2% von 100.000€) im ersten Jahr entspricht. Die Annuität läge damit in Summe bei eine jährlichen Rate von 6.000€, was 500€ pro Monat entspräche.

Nun ist am Ende des ersten Jahres der offene Darlehensbetrag nicht mehr bei 100.000€,sondern nur noch bei 98.000€, da man 2.000€ getilgt (zurückgezahlt) hat. Da bei einem Annuitätendarlehen, wie bereits erwähnt, eine feste Rate pro Jahr von (in dem Beispiel hier) 6.000€ vereinbart wurde und man nur noch die Zinsen auf die offene Restschuld zahlt (und nicht auf den anfänglichen Darlehensbetrag), steigt Jahr für Jahr der Anteil der Tilgung und der Anteil der Zinsen sinkt – die monatliche Rate bleibt gleich.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen werden im Sprachgebrauch häufig mit “AGB” abgekürzt. Umgangssprachlich auch “Kleingedrucktes” genannt bezeichnet es genau das, was niemand gerne zu lesen vermag, da es meist lang und umständlich geschrieben ist.

Wozu gibt es die AGB?

In erster Linie dienen die AGB dazu, Verträge zu schließen. Bei privaten Verträgen, auch Verbraucherverträgen genannt (z.B. Kaufen Sie sich ein Ticket bei der Deutschen Bahn), fließen die AGB automatisch in den Kauf mit ein. Meist sind diese im Großformat A3 ausgehangen, oder Sie müssen bei einer online Bestellung einen Haken in das Kästchen: “Ich habe die AGB gelesen und bin einverstanden” setzen.

Bei Verträgen zwischen Unternehmen muss darauf geachtet werden, dass die AGB nicht dem Individualvertrag widersprechen. Damit wäre der gesamte Vertrag ungültig und könnte über Jahre hinweg rückwirkend aufgelöst werden.